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Mediatorin Rechtsanwältin F. Scheschonk

1. Angaben zur Einrichtung

Rechtsanwältin Franziska Scheschonk
Am Schäferstieg 22
21680 Stade

Telefon: 04141 / 77950
Telefax: 04141 / 779519

E-Mail: info@rascheschonk.de
Internet: www.rascheschonk.de

2. Organisatorischer Aufbau der Einrichtung

Die Schlichtungsstelle ist am Kanzleiort der Rechtsanwältin Scheschonk eingerichtet.

3. Zuständigkeit der Einrichtung

Die Schlichtungsstelle ist für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten auf dem Gebiet des Zivilrechts zuständig.

Ziel des Schlichtungsverfahrens ist es, dass die Beteiligten unter der Leitung der Mediatorin eine auf ihre Interessen zugeschnittene, für sie faire und gerechte Lösung finden und vereinbaren. Die Mediatorin wird nur tätig, wenn beide Beteiligten der Durchführung der Mediation nach der Güteordnung zustimmen.

Weitere besondere Zugangsvoraussetzungen oder Streitwertgrenzen bestehen nicht.

4. Verfahren

Der Antrag auf Einleitung des Schlichtungsverfahrens ist schriftlich unter Angabe des geltend gemachten Begehrens und Darlegung des zugrunde liegenden Sachverhalts an die Gütestelle zu richten. Er kann auch von den Beteiligten mündlich zu Protokoll der Gütestelle erteilt werden.

Die Mediatorin fordert die Beteiligten auf, ihr Einverständnis mit der Durchführung des Verfahrens nach der vorgelegten Güteordnung zu erklären.

Sodann lädt die Mediatorin zu einem von ihr bestimmten Termin zur mündlichen Erörterung der Sache. Diese und weitere mündliche Verhandlungen sind nicht öffentlich.

Die Mediatorin wird nicht als Rechtsberaterin tätig, sie ist verantwortlich für den Gang des Verfahrens. Mit der Zustimmung zu dem Verfahren verpflichten sich die Beteiligten zu Offenheit sowie zur Vorlage von Nachweisen. Wenn auch das persönliche Gespräch der unmittelbar Beteiligten im Vordergrund stehen soll, können auch anwaltliche oder andere Berater hinzugezogen werden.

Erscheint ein Beteiligter zu einem Termin nicht, ist das Güteverfahren beendet, es sei denn, der Beteiligte entschuldigt sein Ausbleiben binnen zwei Wochen genügend oder alle Beteiligten wünschen eine Fortsetzung.

5. Kosten des Schlichtungsverfahrens

Für das Verfahren vor der Gütestelle werden folgende Kosten erhoben:

Für die Annahme des Antrages, die Herbeiführung der Zustimmung der anderen Beteiligten wird eine Pauschale von 80 € erhoben. Wird die Zustimmung verweigert, reduziert sich dieser Betrag auf 30 €. Für die Ladung der Beteiligten werden weitere 80 € erhoben.

Für die Mediationssitzung (mit einer Dauer von 60 Minuten) fällt eine Gebühr von 190 € an. Bei Abschluss eines Vergleichs sind weitere 300 € zu entrichten.

Bei Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung werden 100 € berechnet.

Im Übrigen sind die im Zusammenhang mit dem Schlichtungsverfahren anfallenden Auslagen der Mediatorin sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer zu erstatten.

Kostenschuldner sind die Parteien; sie haften als Gesamtschuldner. Die durch Säumnis entstandenen Kosten hat die säumige Partei allein zu tragen.

6. Art der Entscheidung der Schlichtungsstelle

Es ist nicht Aufgabe der Mediatorin, den Konflikt zu entscheiden, vielmehr unterstützt die Mediatorin die Parteien bei der Konfliktlösung, indem sie das Mediationsverfahren leitet.

7. Vollstreckbarkeit der Entscheidung der Schlichtungsstelle

Da die Gütestelle im Sinne des § 794 Abs. 1 Satz 1 ZPO anerkannt ist, kann aus einem vor der Mediatorin geschlossenen Vergleich vollstreckt werden. Die Mediatorin ist zur Erteilung der Vollstreckungsklausel ermächtigt.

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