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Das Niedersächsische Finanzgericht

Das Niedersächsische Finanzgericht hat seinen Sitz in Hannover. Es ist - wie alle Finanzgerichte in der Bundesrepublik Deutschland - kein Strafgericht. In einem Finanzgerichtsprozess stehen sich vielmehr Einzelpersonen oder Handelsgesellschaften auf der Klägerseite und im Regelfall das Finanzamt, das einen Verwaltungsakt (z.B. einen Steuerbescheid) erlassen hat, als Beteiligte gegenüber. Daneben besteht für die Finanzgerichte seit einigen Jahren auch eine besondere Zuständigkeit für Kindergeldsachen. Beklagte Behörde ist in diesem Fall die jeweils zuständige Familienkasse.

Das Niedersächsische Finanzgericht verfügt derzeit über 16 Senate mit insgesamt 55 hauptamtlichen Richterinnen und Richtern. Die Arbeitsbelastung des Niedersächsischen Finanzgerichts stieg zunächst von ca. 1.500 Fällen / Jahr bis 1974 auf über 12.000 Fälle pro Jahr im Jahr 2003 an. Seit 2004 ist die Zahl der neu eingehenden Verfahren allerdings wieder rückläufig. So gingen im Jahr 2011 nur noch etwas mehr als 6.000 Verfahren ein. Verglichen mit den Eingängen des Jahres 2003 bedeutet dies also einen Rückgang um rund 50%.

I. Die Geschichte des Niedersächsischen Finanzgerichts

II. Die heutige Stellung des Niedersächsischen Finanzgerichts

III. Das Verfahren vor dem Finanzgericht

Bild zum Thema Finanzgerichtsbarkeit
Gerichte und Staatsanwaltschaften in Niedersachsen

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